Der Theologe aktuell – 2020 | Der Theologe: 5.2.2020 – Die neue Folge der Sendung Woche aktuell ist in der Mediathek – Dieses Mal mit den Themen: • Die “Krone der Schöpfung” und ihr Erreger (Corona = lat. Krone) • “Schämt euch, i…
Tiere sind keine instinktgetriebenen Wesen - sie besitzen eine
Gefühlswelt, wie Peter Wohlleben in seinem Buch "Das Seelenleben der
Tiere" belegt. Seine Grundthese: Menschen und Tiere teilen dasselbe
genetische Erbe - folglich sei das Gefühlsleben auch in der Tierwelt
anzutreffen....................
Gott, der Ewige, gab allen Lebewesen Seinen Lebensodem und beauftragte
den Menschen, die Erde in Liebe und Fürsorge für die anderen Geschöpfe
zu bebauen und zu bewahren. Menschen und Tieren wurden die Pflanzen zur
Nahrung gegeben. Die Priesterkaste äußerer Religionen jedoch verlangte
Tieropfer und erlaubte das Morden der Tiere und den Fleischkonsum. Jesus
von Nazareth sprach gegen die Tieropfer, und Er wollte auch den
Fleischverzehr beenden, wie apokryphe Schriften außerhalb der Bibel
belegen.
(hpd) Seit
ein paar Monaten berichten die Medien immer wieder über Küngs Klage,
dass er vielleicht bald sterben werde. Davon aufgeschreckt, hat auch
"Der Spiegel" in seiner Nummer 50 vom 9.12.13 ein Interview mit ihm
veröffentlicht, das sich wie eine große Hommage auf diesen katholischen
Theologen am Ende seines Lebens liest........................
6. Als Jesus mit einigen Jüngern dahinging, begegnete Er einem Manne,
der Hunde zur Jagd auf andere Tiere abrichtete; und Er sprach zu dem Manne:
"Warum tust du das?" Und der Mann entgegnete: "Weil ich davon lebe. Was für
einen Nutzen haben diese Tiere denn? Diese Tiere sind schwach, die Hunde
aber sind stark." Und Jesus sprach zu ihm: "Dir fehlt es an Weisheit und
Liebe. Siehe, jedes Geschöpf, welches Gott erschaffen hat, hat seinen Sinn
und Zweck. Und wer kann sagen, was Gutes in ihm ist und zu welchem Nutzen
für dich oder die Menschheit?"
7. Und für dein Auskommen: Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar
sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr
als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den Starken,
die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe Gottes
verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden."
8. Und der Mann war sehr erstaunt und ließ davon ab, die Hunde zur Jagd
abzurichten, und lehrte sie, Leben zu retten und nicht, es zu verderben. Und
er nahm die Lehre Jesu an und wurde Sein Anhänger.
Nach nahezu 2000 Jahren sogenanntes Christentum müssten wir uns der Frage stellen:
Wie ergeht es denjenigen, die von den meisten als „gering“ geachtet werden?
Wie
ist es bestellt um diejenigen Wesen, die die Geringschätzung ihres von
Gott gegebenen Lebens durch die Menschen tagtäglich qualvoll erdulden
müssen?
Sie sind der Überheblichkeit der sich selbst erhöhenden
„Krone der Schöpfung“ ausgeliefert, die der Mutter Erde mit ihren Tieren
und Pflanzen die Dornenkrone immer tiefer und tiefer aufdrückt.
Was also hat man den Geringsten und damit – wie Christus selbst sagte – Ihm angetan und tut es täglich aufs Neue?
Täglich
sterben viele Tausende Kinder an Hunger, auch in Ländern, in die vor
Jahrhunderten die Priester ihre Kirchenmission brachten, wohlgemerkt: ihre Kirchenmission – nicht das erfüllte Wort der Lehre des Jesus, des Christus. ................